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Verfasst am: 11. 03. 2010, 20:07
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Tuut
Themenersteller
Dabei seit: 20.09.2009
Beiträge: 6
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Hallo Zusammen,
bin eine begeisterte Skifahrerin und habe jetzt durch Nutzung des kontinuierlichen Glukosemonitorings noch sehr viel mehr Spaß beim Sport. Ein schneller Blick auf die Anzeige und ich weiß ganz genau ob ich vor der nächsten Abfahrt noch ein Gummibärchen essen muss. Auch auf meinen Skitouren ist das CGM inzwischen mein treuer Begleiter. Wer hat denn auch ein solches System und würde sich gerne über Erfahrungen (negative und positive) austauschen. viele Grüße Tuut |
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Verfasst am: 11. 03. 2010, 22:11
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Andreas
Dabei seit: 30.05.2009
Beiträge: 525
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Hallo Tuut!
![]() Schön, dass Du hierher gefunden hast! ![]() Ich trage seit Sommer 2008 den Freestyle Navigator dauerhaft (meine private Krankenkasse übernimmt die Kosten) und habe einen langen Artikel in meinem Blog www.laufen-mit-diabetes.de verfasst: Kontinuierliche Glukosemessung (CGMS) beim Sport mit dem Freestyle Navigator von Abbott Ich bin ebenso wie Du absolut begeistert von den Möglichkeiten und möchte es nicht mehr hergeben! So ein Ding sollte JEDER tragen, der mit der Datenflut klug umgehen kann (und die Krankenkassen diesen die Navigatoren auch bezahlen!). Doch auch für Selbstzahler reduzieren sich die Kosten deutlich, wenn man den Sensor - was aber streng verboten ist! - länger trägt. 15 Tage gehen bei mir eigentlich problemlos, und wenn der berüchtigte "Sensorfehler" angezeigt werden sollte, dann gibt es den ein oder anderen Trick, in dennoch weiterlaufen zu lassen. ![]() In unserem neuen IDAA-Jahrbuch, das im Mai erscheinen wird und das alle Mitglieder zugesendet bekommen, ist kontinuierliche Glukosemessung ein Schwerpunktthema. Es ist halt DIE bahnbrechende technologische Entwicklung in der Diabetestherapie der letzten fünf Jahre. Gruß, Andreas |
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Verfasst am: 12. 03. 2010, 23:31
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Joa
Dabei seit: 30.07.2009
Beiträge: 9
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Hallo tuut,
so ein CGMS ist schon eine sehr nützliche Sache, sicherlich für sportliche Aktivisten in erhöhtem Maß. Andreas schrieb: 15 Tage gehen bei mir eigentlich problemlos, und wenn der berüchtigte "Sensorfehler" angezeigt werden sollte, dann gibt es den ein oder anderen Trick, in dennoch weiterlaufen zu lassen. ![]() Was sind denn Deine Tricks? Ich warte einfach eine Weile, und irgendwann kommt der Navigator dann eigentlich wieder zur Besinnung. Wenn Sensorfehler sich allerdings wiederholen, glaube ich, dass dann der Sensor Probleme hat. Dann kann es z.B. helfen den Sensor (ggf. erneut) mit einem Tape zu fixieren. Gruß Joa |
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Verfasst am: 14. 03. 2010, 06:31
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Andreas
Dabei seit: 30.05.2009
Beiträge: 525
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Tuut hatte bei mir im Blog gepostet und von Ihren "Tricks" erzählt:
Sensorplatte des Freestyle Navigators mit neuem Klebstoff? Daraufhin habe ich geantwortet: Sensorfehler treten – nach meiner Einschätzung – dann auf, wenn die Kontaktstelle von Sender und Sensor (diese Metallstreifen) “abgenutzt” sind. Dafür sprechen auch Deine Beobachtungen: Durch Fixierung wird das Spiel der Kontakte minimiert, es entsteht weniger abrieb. Durch eine erneute Fixierung verändert sich die Kontaktstelle (z. B. weil der Sender zur Haut hin gedrückt wird), sodass die Sensorfehler wieder verschwinden. Ich löse das “Sensor-Fehler”-Problem folgendermaßen: Ich ziehe den Sender ab, tippe mit der Hand auf den Sensor, sodass er minimal seine Position verändert, und schiebe den Sender wieder auf. Die folgende Meldung “Neuer Sensor gefunden” (oder so ähnlich) verneine ich … und wenige Minuten später zeigt der Navigator wieder Werte an. Probier's mal aus, Joa! Viele Grüße aus dem Trainingslager auf Malle, Andreas |
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Verfasst am: 18. 03. 2010, 20:33
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Joa
Dabei seit: 30.07.2009
Beiträge: 9
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Danke Dir für den Tipp ...
Andreas schrieb: Probier's mal aus, Joa! Hab ich denn gleich mal wieder die Gelegenheit gehabt. Dauernde Sensorfehler. Es brachte das Tippsen auf den Sensor alleine nur sehr kurzwierige Erfolge. Erst nachdem ich das Grundplattenklebepflaser oben und unten mit je einem Streifen Fix-o-stretch nachfixiert hatte, nicht den Sender, war das Problem behoben. Da lag es also wohl allein am Spiel des Sensors selber im sc-Gewebe? Jedenfalls liefert der Sensor nun wieder (Tag 13) sauber seine Werte ab. Mal sehen ob er es bis nächsten Mittwoch schafft. Ab dann wird ein Vergleich mit dem Seven+ mit einem neuen Sensor angegangen. Um den Platz am Gürtel freizumachen werde ich dann mglw. mal wieder auf ICT ausweichen (müssen)? *grübel* Nu, mal schauen. Viele Grüße aus dem Trainingslager auf Malle Gruß in's mallejorkinische Trainingslager (so noch dort verortet) Joa |
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Verfasst am: 16. 08. 2010, 22:56
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Freed
Dabei seit: 05.06.2010
Beiträge: 3
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Hallo,
ich nutze ebenso einen Sensor (Medtronicpumpe mit Sensor=Paradigm) und fahre ski und gehe touren. Letzten Winter habe ich dabei auch gute Erfahrung mit der Paradigm gemacht. Nutzt Ihr den Navigator oder nutzt auch einer die Paradigm? Wenn ja, welche Erfahrungen habt Ihr mit der Basalanpassung gemacht, beim "Hochlaufen- bzw. beim Runterfahren".... Wie verhält sich Euer Zucker/Insulinbedarf bei längerer Zeit in höheren Regionen. z.Bsp. länger 24Std. über 2500m |
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Verfasst am: 26. 08. 2010, 10:10
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Andreas
Dabei seit: 30.05.2009
Beiträge: 525
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Hallo Fred,
auch wenn ich nicht der von Dir gesuchte Spezialist bin, denke ich mal ein wenig laut ... Freed schrieb: ich nutze ebenso einen Sensor (Medtronicpumpe mit Sensor=Paradigm) und fahre ski und gehe touren. Letzten Winter habe ich dabei auch gute Erfahrung mit der Paradigm gemacht. Nutzt Ihr den Navigator oder nutzt auch einer die Paradigm? Du bist der erste, von dem ich so etwas höre. Das freut mich zu hören! b - Ich kenne bisher nur zwei CGM-Dauerträger, die zunächst die Medtronic-Kombination trugen, inzwischen aber aufgrund der bei ihnen nicht immer zuverlässigen Messwerte zum Navigator gewechselt sind - und diesem inzwischen zu 99% blind vertrauen, das heißt nahezu alle Therapieentscheidungen vom CGM-Wert abhängig machen und in der Regel nur Blutzucker messen, um das Gerät die obligatorischen fünf Mal in fünf Tagen zu kallibrieren.Freed schrieb: Wenn ja, welche Erfahrungen habt Ihr mit der Basalanpassung gemacht, beim "Hochlaufen- bzw. beim Runterfahren".... Hm, ein Tourengeher mit Pumpe ist nicht unter meinen Bekannten. Vom "nur" Skifahren kann ich berichten, dass ich im Vergleich zum Laufen und Radfahren meine BR nur minimal verändere (0 - 10%), während ich bei belastenderen Sportarten durchaus 30&-50% absenke. Eingedenk der Belastung beim Aufstieg, die sich ja auch noch auf die Zeit danach auswirkt, vermute ich, dass man wenig oder gar nichts an der Therapieanpassung verändern sollte. ?-) Wie war's denn bei Dir? Freed schrieb: Wie verhält sich Euer Zucker/Insulinbedarf bei längerer Zeit in höheren Regionen. z.Bsp. länger 24Std. über 2500m Wer weiß was??? Viele Grüße, Andreas |
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Verfasst am: 30. 08. 2010, 19:52
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Casper_112
Dabei seit: 30.05.2009
Beiträge: 6
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Ich möchte hier auf das Tourengehen über 2500m eingehen und auf Freed antworten.
Seit einigen Tagen trage ich auch ein CGM (REAL-Time mit Paradigm 722). Das gefällt mir sehr gut. Ich treibe sehr viel Sport und habe bisher nur gute Erfahrungen mit dem CGM machen können, auch meine Läufe verlängern und Leistungsschwankungen verhindern können. Aber ich muss noch viel lernen. Zu den Hochtouren kann ich aus meiner langen Erfahrung mit Diabetes am Berg berichten, dass ich beim Absteigen immer die Basalrate richtig hoch anzuheben habe (170-200%). Wenn ich das nicht mache, fliege ich derartig ab, dass Werte über 300mg/dl (auch wiederholt getestet) vorgekommen sind. Während der Hochtour habe ich die Basalrate oft auf 5-10% reduziert. Allerdings habe ich einen sehr langen Bolus für das Frühstück und zu den kleinen Zwischenmalzeiten werde ich immer nur vorsichtig etwas bolen. Wichtigster Hinweis auch immer noch für mich!!!: Jede Stunde oder wenn nötig auch schneller den BZ kontolieren. Wie ich das im September in der Schweiz am Berg mit CGM umsetze, werde ich später erzählen können. Bis dahin lerne ich die Sensoren und den CGM-Wert besser zu verstehen. Über die Tragedauer kann ich bisher berichten, dass nach den 6 Tagen Tragedauer der Sensor vollkommen aus dem "Ruder" gelaufen ist. Ich werde noch weitere Versuche starten. Derzeit trage ich den Sensor mit dem Transmittler auf der Hinterseite des Oberarms. Bisher erscheint mir diese Stelle als sehr schweisarm. Hat hierzu noch einer einen besseren TIP? Und welche Pflaster zum Fixieren nehmt ihr? Auf nette Hinweise freue ich mich. LG Casper_112 |
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Verfasst am: 31. 08. 2010, 08:50
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Schmidde
Dabei seit: 04.05.2010
Beiträge: 13
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Moin zusammen
Erfahrungswerte kann ich leider noch nicht mitteilen, weil mir die Technik noch fehlt. Daher würde mich interessieren, wie Eure Erfahrungen mit der Finazierung sind?? Zahlt das die Krankenkasse oder macht Ihr das privat? Gibt es vielleicht nützliche Tipps, wie man die Krankenkasse "überzeugen" kann?? Besten Dank und Grüße, Schmidde |
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Verfasst am: 31. 08. 2010, 20:47
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Tuut
Themenersteller
Dabei seit: 20.09.2009
Beiträge: 6
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Hallo Schmidde,
wenn man sich mal so ernsthaft überlegt wieviel Geld man täglich ausgibt für unnögigen Kram, dann muss ich ganz ehrlich sagen da ist doch jeder Euro, den man für seine Gesundheit investiert um einiges wertvoller angelegt. Also ich profitiere so wahnsinnig von der quasi Sensorunterstützten Pumpentherapie (Combo + Navigator), dass es für mich keinen Schritt mehr zurück geben wird! Lieber spare ich an allem anderen. Aber dennoch ist es nicht ganz aussichtslos auch bei der GKV zumindes eine Teilerstattung zur nachweislich erfolgreichen Nutzung eines CGM-Systems zu erhalten. Und sehr sehr viele, die den Navigator verwenden tragen die Sensoren definitiv länger wie nur 5 Tage. Dann wird es doch für viele finanzierbar- oder! Nur aus moralischen Gründen wünschte ich so sehr, dass es auf jeden Fall denjenigen ermöglicht wird diese Systeme zu tragen, die genausgut damit zurecht kommen aber wirklich keinen Cent dafür aufbringen können. Weniger BZ-Teststreifen braucht man allemal, das ist eine erfolgreiche Verhandlungsbasis. Was kosten den die Tourenski?, die Skischuhe und Felle? wieviel Liter Benzin braucht das Auto, um an den Fuß des Berges zu kommen? viele Grüße Tuut |