Kategorie: Erfahrungsberichte

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Stuttgart-Lauf: 42 Jahre Insulin + 42 Jahre Running = 42 Jahre Running on insulin

Als ich im Herbst des vergangenen Jahres das Datum der diesjährigen Mitgliederversammlung und des Stuttgart-Laufs las, war mein Gedanke: Da könntest du mal wieder dabei sein, denn schließlich hatte ich am 24. Juni 1976 meine erste, damals vier Kilometer lange Laufrunde absolviert – dem Tag, an ich am Morgen die Diagnose „Diabetes“ erhalten hatte. Also meldete ich mich an und begann – wie es bei mir immer der Fall war – , langfristig auf den Lauf vorzubereiten. Sicher nicht so intensiv wie in früheren Jahren, aber immerhin stand seit Beginn des Jahres einmal in der Woche ein längerer...

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Dresden Marathon am 22.10.2017

Dem Aufruf von Torsten aus Dresden zur Teilnahme am 19. Dresden Marathon folgten 3 IDAA’ler. Sonntag, feinstes Herbstwetter mit Sonne und um 15 Grad, sowie etwa 7000 Startern. Darunter Torsten Plachta und ich über die Halbmarathondistanz. Annegret hat kurzfristig auf Ihren Start über 10 km verzichten müssen. Eine schöne Laufstrecke führte durch die Dresdener Neustadt, über die Waldschlößchenbrücke, den großen Garten und der berühmten Semperoper vorbei zum Ziel am Internationale Congress Center an der Elbe. Torsten begleitete und motivierte eine bekannte Sportfreundin über die 21,1 km. Leicht und locker lief er die Distanz durch seine Heimatstadt. Ich nutzte...

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Münster-Marathon “Der Lauf der Emotionen”

Für mich war es wieder ein „Lauf der Emotionen“. Zugegeben: als „Münsterländer“ bin ich vielleicht ein wenig lokalpatriotisch und nicht ganz objektiv. Aber die Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer, die Atmosphäre an und auf der Strecke und eine Organisation, der man anmerkt, dass hier nicht eine Agentur am Werk, sondern Läufer für Läufer den Marathon organisieren, sind einfach einmalig. Föne und Ablagenetze für Shampoo und Duschgel in den „Freiluft-Duschen“ im Innenhof des Paulinums sind nur einige kleine Details, bei denen man das große Engagement der Organisatoren spürt. Und wenn ich anfangs kein unbedingter Freund der Marathonstaffeln war, da...

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IDAA Bergfreunde wandern im Ostallgäu

Ende August 2017 trafen sich die IDAA Bergfreunde in Schwangau zum Wandern in den Bergen der Region Füssen. Nachdem einige schon Mittwoch Nachmittags auf einer kurzen Runde die Beine warmlaufen waren, trafen wir uns letztlich alle am Abend im Brauhaus. Mit einem zünftigen Abendessen und vielen interessanten alten und neuen Geschichten haben wir uns auf die nächsten Tage eingestimmt. Am Donnerstag ging es dann endlich richtig los. Mit Auto und Shuttlebus ging es ins Naturschutzgebiet am Ammergerbirge. Durch dichtes Waldgebiet ging es hinauf auf den Geiselstein und für einige etwas später auch auf den schmalen Gipfel des Kenzenkopf....

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Zugspitz-Ultratrail, der 2. Versuch…

Jetzt ein kleiner Bericht nachträglich zu meinem Lauf an der Zugspitze. Nach einer doch entspannten Anreise mit der Bahn von Dresden kam ich pünktlich und bei schönstem Sommerwetter in Grainau an. Ein Lob auf die DB. Auf dem Campingplatz hatte ich Glück, denn am späten Nachmittag war der Campingplatz ausgebucht. Ich konnte in Ruhe meine Startunterlagen holen und bei der Pastaparty meine Kohlenhydratspeicher füllen. Am Zelt und bei 2 Flaschen alkoholfreien Bier und einem kleinen Snacke habe ich meine Laufsachen geordnet, den Laufrucksack nach  den Vorgaben des VA gepackt. Regenbegleitung, Mütze, Handschuhe, Stirnlampe, Riegel…. Dann ging es in...

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Rennbericht IRONMAN Hamburg

Ja! Geschafft! Ich bin eine Eisenfrau 🙂 Das Grinsen ist immer noch in meinem Gesicht, Ziel erreicht mit einem Lächeln über die Finishline! Mein Renntag war großartig. Früh morgens um 4.00 klingelte der Wecker, eine unruhige Nacht mit wenig Schlaf und hohen BZ liegt hinter mir, naja wenigstens haben meine Beine geruht, mein BZ bei 244. Ist es die reduzierte Basalrate, der immer noch schmerzende Brustwirbel, oder die Aufregung? Zum Frühstück gibt es ein Brötchen mit Mandelmus, das ich mit ein wenig Fiasp abdecke, Renngetränk mischen und dann mit Mann und Gepäck ( Extraversorgung, Ersatzpen, -sensor und Insulin)...

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Triathlon der Sinne in Schweden

Ich habe nun schon seit 7 Jahren Typ 1 Diabetes (inkl. Mody 3) und habe noch nie davor zurückgeschreckt auch mal verrückte Dinge auszuprobieren. Über rucksack-reisen.de hatten wir uns für die Wildniswoche in Idre entschieden: Wandern, Rad und Kanu fahren in der einsamenen Natur von Schweden hat uns erwartet. Bei so einem Urlaub muss man sowieso schon sehr intensiv über sein Gepäck nachdenken, zu viel tragen will man nicht, etwas vergessen aber auch nicht. Mit Diabetes ist das alles natürlich noch aufwendiger. Ich habe mich entschieden meinen letzten FGM-Sensor zu benutzen, den Dexcom-G5-Sensor habe ich ausnahmsweise mal nicht...

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Tegernsee Triathlon und ein verfrorenes Libre

Hier kommt, etwas verspätet, mein Bericht über meinen ersten Triathlon. Aber jetzt von vorne: Resistente Ausgangssituation Meine Generalprobe, von der ich auch berichtet habe, hatte ich 4 Wochen vor dem Triathlon durchgeführt. Ich dachte, ich wäre besonders schlau, weil ich mich dann ungefähr im gleichen Zyklusbereich befinden werde. Aber, dass sich mein Körper, und vor allem irgendwelche Hormone an meine Pläne halten, wäre ja auch mal was Neues gewesen. Also befand ich mich nicht nach meinen Tagen wie bei der Generalprobe, sondern kurz vor meinen Tagen und damit in meiner insulinresistentesten Phase. Zusätzlich kam dann noch meine Aufregung hinzu,...

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Diabetes Typ 1: Wunder geschehen! – Filmdokumentation der Veranstaltung in der Urania

Neue Technologie heilt den Diabetes noch nicht, verbessert aber unglaublich Lebensqualität und Therapieeinstellung Von der Veranstaltung mit unserer Vorsitzenden Ulrike Thurm, die am 13. Mai 2017 in der URANIA in Berlin stattgefunden hat, sind zwei Videos verfügbar. Viel Spaß beim Ansehen! 1. Die Anwendung von CGM-Systemen zur Therapiesteuerung (Vortrag, 1:15:50)   2. CGM aus Anwendersicht – Erfahrungsberichte von Anwendern (Vorträge, 0:24:16)    

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ITU Triathlon Hamburg 2017: Wenn nur der Zucker nicht wäre …

Naja, irgendwie war es keine richtige IDAA-Veranstaltungen: Antje und Volkhard konnten nicht starten, Nadine und ich haben uns nicht gesehen bzw. nicht erkannt. So musste dieses Jahr der sonst so anregend informative Erfahrungsaustausch leider ausfallen. Aber ich hatte ja auch nichts zu erzählen, außer einer total missglückten Therapieanpassung und einem Wettkampf, der dennoch und vor allem einfach nur Spaß machte. Doch der Reihe nach.

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