Himmelswegelauf um Nebra

Samstag der 13., wenigstens kein Freitag. Schon ein paar Tage vorher fängt man ja an, das Wetter und die Vorhersage am Veranstaltungsort zu beoabchten. Die war irgendwie wechselhaft, mal sollte es regnen, mal nicht. Dann macht man sich Gedanken, was zieht man an. Am Ende ist es ein leichter Zwiebellook mit Regenjacke im Beutel dabei geworden. 

Schon von Anfang an, machte das Event einen guten Eindruck, man wurde noch mit dem Auto von der Freiwilligen Feuerwehr in Empfang genommen und sehr versiert auf dem provisorischen Parkplatz eingewiesen (gegen eine Spende für die Jugendfeuerwehr), dann den Leuten hinterher zur Arche hoch, da ist man schomal aufgewärmt. Die Startunterlagen im Meldebüro abgeholt und dann konnte es auch schon losgehen. Erst Start der Läufer, kurz darauf dann wir als Walker (ich bin eigentlich eher gewandert, aber straffes Gehen mit oder ohne Stöcke ist eigentlich egal). Die Strecke führte gleich in den Wald, dort war man ständig von Vogelgezwitscher und Blätterrauschen umgeben. Das Wetter war wärend der Zeit auf der Strecke sonnig, aber die Bäume haben vor Sonnenbrand geschützt.

Jede Kurve war eindeutig markiert, man konnte nicht falsch abbiegen, jeder geschaffte Kilometer wurde mit einer leutenden Zahl bestätigt und auf Hälfte der Strecke bei Km 5, stand die freiwillige Feuerwehr und hat Wasser, Iso-Getränk oder nasse Schwämme zur Kühlung gereicht. Die letzten Km führten noch an malerischen Gerstenfeldern vorbei, bis es dann zum Endspurt wieder den Berg hoch zur Arche ging. Der war schon ein bisschen fies, aaaber dort gab es Motivationschübe am laufenden Band. Der Berg war die Zielgerade für alle Disziplinen, (Halb-)Marathon, Läufer, Walker, … und jeder wurde ins Ziel gefeuert, gerasselt und geklatscht und der Zieleinlauf wurde soweit für alle einzeln möglich namentlich verlesen. Dann gab es noch die Medaille, ein sehr schönes Stück, wie ich finde. Jetzt hab ich meine eigene Himmelsscheibe daheim. Die Regenjacke wurde im Übrigen nicht benötigt.

Die 10km hat der Zucker auch ziemlich gut mitgemacht. Beim Abholen der Startunterlagen lag ich noch im unteren Normbereich, aber dann wurde der Zielwert vom Loop hochgesetzt und noch ein Marmeladengläschen voll Reis gegessen und der Rest lief super. Das Event hat es in mein jährliches To-Do geschafft.

 

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