Bitte um Tipps für Triathlon

Hallo Zusammen,

Worum gehts: Ich bräuchte paar Tipps für meinen Tegernsee Triathlon am 02.Juli. Es ist mein erster Triathlon und bezüglich des Schwimmens empfinde ich noch etwas unbehagen, besonders weil die 1,5 km im See stattfinden.

Ich habe gestern eine Generalprobe durchgeführt. Das heißt 1,5 km im Regattasee, dann rüber zur Regattastrecke Unterschleißheim und 8 Runden à 5 km mitm Rad, anschließend 2 Runden gelaufen allerdings bei 7km abebrochen wegen Knieproblem. (Altlast von einem 24 Stunden Wandern).

Hab seit einer Woche die 640 G aber ohne Sensor. Aber FGM. Bin ohne Pumpe geschwommen.

Aber ist das beim Triathlon so ne gute Idee, die Pumpe beim Rad zu lassen? Wenn dranlassen, brauch ich da noch einen Wasserschutz oder kann ich mich auf das “Wasserdicht” der Pumpe verlassen.

Wie macht ihr das um sicher zu gehen keine Hypo im Wasser zu riskieren.

Gestern hat es relativ gut geklappt, mal abgesehen von meinem Knieproblem am Schluss:

Wäre die Basalrate vielleicht noch etwas höher besser, damit ich mehr KH aufnehemen kann ohne immer wieder nen Bolus abzugeben?

Ablauf:

8:30 Frühstück: 60 KH (Müsli)  Wert: 62(→) –>Bolus: 2,5
10:00 BR auf 40% reduziert
10:40 Wert: 120(→), Pumpe abgelegt, 3 KE
11:00 Schwimmstart: Dauer 37 Minuten
11:45 Pumpe mit 40% BR wieder dran, Wert: 99(→), 2KE (Schorle)

11:55 Radstart: Dauer 1h 23 min
12:15 Wert: 112(→), Riegel 2,5 KE
12:45 Wert: 182 (leicht steigend), Bolus: 0,4
13:00 Wert: 177(→) Riegel 2,5 KE
13:30 Laufstart: Dauer: 40 Minuten (nur 7 km), Wert 222 (stark steigend), Bolus: 0,5
Ende Laufen: Wert: 145 (stark fallend). hat sich stabilisiert.

Ich bin mir bwewusst, dass jeder anders ist und der beste Lehrmeister die eigenen Erfahrung. Trotzdem bin ich über die ein oder andere Idee oder auch Vorsichtsmaßnahm, an die ich vielleich noch gar nicht gedacht habe sehr dankbar.

Ich werde dann berichten wie es gelaufen ist 🙂

Vielen Dank und Liebe Grüße
Simone

 

 

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7 Kommentare auf "Bitte um Tipps für Triathlon"

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Antje
Editor

Hallo Simone,
ich kann dir zu deinem Pumpenmanagement leider nichts sagen, weil ich keine Pumpe trage. Ich habe beim Triathlon immer ein komplettes Set Diabetes-Equimpment in der Wechselzone, also auch einen Insulinpen (und das Libre-Lesegerät, das ich dann nach dem Schwimmen mit aufs Rad nehme und zum Laufen). Meine Erfahrung mit Wettkämpfen bisher: Irgendwie ist der Zucker (wegen der Aufregung?) dann immer höher als im Training, so dass ich mir um Hypos keine Gedanken machen muss. Insulin spritze ich mitten im Triathlon höchst ungern. Wie reagierst du denn auf Nervosität? Da ich nur in der Sprintdistanz antrete und daher nur 500 Meter zu schwimmen habe, ist die Hypogefahr ohnehin nicht so groß. Aber ich weiß von anderen, dass sie sich Gels in den Neo packen und bei Bedarf mal kurz in Rückenlage schwimmen, ein Gel rausfummeln und zu sich nehmen. Ich habe es mal mit klassischen Dextro im Badeanzug versucht: Brauchst du nicht auszuprobieren, die lösen sich in der Plastikfolie auf wie in der Waschmaschine. 🙂 Weiter viel Erfolg und liebe Grüße, Antje

Andreas
Webmaster

Erst einmal: Die Blutzucker-Werte sind doch klasse! Alles richtig gemacht.

Ich habe bisher alle Triathlons mit Pumpe gemacht, Gründe waren für mich das Vermeiden unkontrollierter Basallöcher – allerdings hat das deutliche Anstiege nach dem Schwimmen nicht verhindert.
Warum?
Ähnlich wie Irongrumbi habe ich Respekt, besser gesagt Angst vor dem Schwimmen, genauer vor einer Hypo währenddessen. Sicherlich ist die Gefahr geringer, je kürzer die Strecke ist, aber ich “fürchte” mich auch vor kurzen Distanzen.
Konsequenz ist eine zu große Menge an Sport-BE, die dann beim Radfahren ankommen und meinen Blutzucker hochtreiben. Dennoch werde ich dieses Jahr wieder meine Pumpe dranlassen, auch bei kurzen Distanzen. Vorteile für mich:

  • Kein Basalloch (wie bereits gesagt), das auch stets größer ist, als die reine Schwimmzeit, insbesondere wenn man sich in den Neo quält, zum Start geht und noch einschwimmt … beim IM kommen da auch mal zwei Stunden ohne Pume zusammen, bei einer olympischen auch mal eine.
  • Da ich – ob mit oder ohne Pumpe – stets mit zu vielen Sport-BE starte, muss ich vorsichtig korrigieren, auch das geht ohne Basalloch leichter.
  • Hygiene (nach dem Schwimmen müsste ich die Koppelstelle usw. gut desinfizieren – ich bin mir nicht sicher, ob ich mir die nötige Zeit dafür nehme)
  • Fehleranfälligkeit beim Koppeln durch den Stress in der Wechselzone (eine Keto, weil ich nicht richtig gekoppelt habe, möchte ich während des Wettkampfes unbedingt vermeiden)
  • Vor dem Wettkampf teste ich hin und wieder meine Pumpe auf Wasserdichtigkeit: Abkoppeln und 10 Minuten in ein Wasserglas, dann weiß ich, das ich mich darauf verlassen kann. Eingepackt habe ich sie noch nicht, aber es gibt IDAAler die mit Aquapaks schwimmen:
    https://www.aquapac.de/Produkte/Insulinpumpe/Mikrofon/Insulinpumpe.html

    Trotz eines erhöhten Blutzuckers vor dem Start und zahlreichen Sport-BE nehme ich stets Gels mit. Am liebsten trage ich diese im Bereich der Brust (vorne) und im Ärmel (Unterarm-Außenseite), sodass ich leicht danach greifen kann. Unter der Bademütze hat sich nicht bewährt, die ist mir mal abgerutscht und die Gels waren weg …

    Falls wir nicht mehr von einander lesen, viel Glück und Spaß beim Tegernsee-Triathlon
    Andreas

    Doro
    Gast

    Hi Simone,

    ich lege meine Pumpe vor dem Schwimmstart ab. Ich habe schlechte Erfahrungen mit aangeblich wasserdichten Pumpen gemacht und möchte beim Wettkampff keinen Ausfall riskieren.
    Da ich die längeren Schwimmstrecken auch meistens mit Neo schwimme, wüßte ich gar nicht, wo die Pumpe hin sollte, ohne mich zu stören.
    Die Pumpe liegt neben dem Testequipment im Helm in einer Tüte. Bisher bin ich immer ohne FSL oder CGM gestartet – daher ein herkömmliches Testgerät, das dann auch auf dem Rad in der Oberrohrtasche verbleibt.
    Vor dem (Wettkampf-) Schwimmen bringe ich meinen BZ auf ca. 250 (ohne Restboluswirkung) und habe im Neoärmel jeweils einen Gelbeutel.
    Die Koppelstelle am Körper ist mit der vom Hersteller vorgesehenen Schutzkappe verschlossen, das Schlauchende entweder mit einem Luer-Stopfen oder bei der Veo damals in eine sterile Katheterverpackung gesteckt. Großartig desinfiziert habe ich nicht – einfach angekoppelt. Bisher lief immer alles glatt, keinerlei Infektionen oder so.

    Die Basalrate läuft bei mir auf 50 % (mein Sportmodus).

    Viel Erfolg bei deinem Wettkampf!

    Grüße
    Doro

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