O-See Ultra Trail

am 18.10.25 startete ich bei O-See Ultra Trail über 75 km und fast 3000 HM im schönen Zittauer Gebirge. Am Vorabend traf ich kurz Kolja. Er startete ebenfalls auf der 75k Strecke. Wir tauschten uns noch kurz aus und verabredeten uns für den morgigen Start um 6:00 Uhr.

Die Nacht über hat es geregnet und die Strecke war daher stellenweise sehr schlammig. Zu Start waren es frische 6-8 C° aber trocken.

Mein Start war persönlich nicht gut. Mich plagten starke Hustenreize und ein teil meines gewohnten Frühstücks (Porridge mit Apfelmus ca. 60 gKH) wollte wieder heraus. Mein Trailstock war defekt und ich lief nicht gut.

Am ersten VP konnte ich meinen Stock reparieren nur mein Magen fühlte sich nicht wohl an. Das erste Gel führte wieder zu Problemen so das ich in Folge diese nur sehr bedacht und in kleinen Portionen einnahm. Am VP 2 traf ich Kolja wieder, der Probleme mit der Genauigkeit seiner 2 Sensoren hatte und seinen niedrigen Wert erstmal nach oben bringen musste. Wir tauschten uns kurz aus und ich lief weiter.

Das Wetter wurde immer besser, die Natur zeigte sich von bester Herbstfärbung und ich konnte weit ins Land schauen.

An den VP´s habe ich nur kleine Mengen gegessen, meine altbewerten Marton Gel´s bekamen mir weiter nicht gut, sodass ich mit viel zu wenig Energie gelaufen bin. Insgesamt nur ca. 250 gKH. Dies ist normalerweise viel zu wenig.

Bei Km 30-35 habe ich schon überlegt die Option bei KM 47 abzubiegen und als 52K Finisher ins Ziel zu gehen. Läuferisch wurde ich etwas besser, das Wetter war schön und ich war an der 47K Kreuzung bei ca. 7:15 h nicht so schlecht. Da habe ich mich entschlossen die komplette Strecke zu laufen und nicht abzubrechen.

Die VP´s in Tschechien  waren noch besser als die anderen und es gab frischen Palatschinken, Buchten mit Vanillesoße, Käse, süße Teilchen…Da konnte ich nicht Wiederstehen und habe ein bisschen gegessen und mir mehr Zeit genommen.

Auf den letzten ca. 15 km waren meine Beine schwer, die wenigen KH machen sich bemerkbar und ich den Großteil der Strecke mehr oder weniger gewandert.

Die Zeit von 11h 51 war für mich nicht gut, aber ich war dann glücklich im Ziel in Oybin angekommen. 

Im Ziel habe ich noch Kolja´s Frau getroffen, Sie hat auf Kolja gewartet, welche dann nach mir auch ins Ziel kam.

Wir konnten uns leider nicht mehr sehen. Es war kalt und benötigte dringend eine warme Dusche.

Die VA kann ich nur jeden empfehlen. Es gibt von 16 km bis 100 km Laufstrecken, Nordic Walking Strecken sind auch im Angebot. Die Gegend ist traumhaft und die Orga perfekt.

Sportliche Grüße

Torsten 

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