Am 07.09.19 startete ich wieder beim Südthüringentrail Rund um Suhl. Die Temperatur zum Start um 05:00 Uhr betrug frische 5°C, kein Wind und kein Regen.…
Adventure Walk Thüringen
„Auf euch wartet ein Weg zu euch selbst und zurück in die Natur! Ein großes Abenteuer, eine Herausforderung … und einfach mal raus auf der Komfortzone.“ Das verspricht der Wanderführer, den wir Sonntag früh kurz vor dem Start in Weimar ausgehändigt bekommen. Wir sind gespannt …..
Der Adventure Walk startet bei frischen 1 Grad, Sonne und wolkenlosen Himmel am Schloss Belvedere in Weimar. Das Ambiente war toll. Alleine der Park um Schloss Belvedere ist immer einen Besuch wert, aber dafür ist diesmal keine Zeit. Denn schon geht die Wanderung los.
Die erste Etappe führt uns auf den Kötsch, ein Muschelkalk-Berg, der mit 497 m die höchste Erhebung inmitten des Kreises Weimarer Land ist und auf seiner Spitze den Carolinenturm trägt. Weiter geht es bis zum Hermannsee in Kiliansroda und dann erreichen wir die zweite Verpflegungsstation in Magdala. Gut gestärkt mit Kartoffelsuppe verlassen wir Magdala und laufen an der Richard-Wagner-Buche vorbei und erreichen Vollradisroda und anschließend das Plateau der Kernberge mit dem Ernst-Häckel-Stein. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf Jena. Nach dem Abstieg über Lichtenhain kommen wir in die Lichtstadt Jena und erreichen nach 6 Stunden glücklich und zufrieden das Ziel am Schleichersee.
Blutzuckertechnisch lief es dank Loop und den bereits erprobten Einstellungen (50 % Basalrate, kaum aktives Insulin und selbst gekochter Schokopudding direkt vor dem Start) richtig gut. Ich bin dieses Mal ohne extra Traubenzucker ausgekommen. Das Essen an den Verpflegungsstationen gab es ohne Bolus. Der Zieleinlauf erfolgte mit 160, der höchste Wert über die 6 h lag bei 200.
Auf dem Weg zum Ziel haben wir bereits über die nächsten Herausforderungen nachgedacht. Es bleibt spannend.

Der AdventureWalk Thüringen war landschaftlich wunderschön und die Wanderwege genau nach meinem Geschmack, abwechslungsreich, naturnah und mit tollen Ausblicken. Körperlich war die Tour für mich durchaus fordernd, besonders durch die vielen An- und Abstiege. Gleich am Start hatte ich zudem ein Problem mit meinem CGM, wodurch mein Loop nicht funktionierte. Beim ersten langen Anstieg geriet ich dadurch fast in eine Unterzuckerung. Umso dankbarer bin ich, dass ich diese Herausforderung trotzdem meistern konnte, besonders dank der Unterstützung meiner Mitwanderer.
Auch wenn ich dieses Abenteuer so mehrmals absolviert habe, ist der Reiz der Landschaft und die Herausforderung immer wieder groß. Dieses Jahr mit einer leicht verkürzten Route. Trotzdem wieder ein Erlebnis und diesmal in anderer Zusammensetzung.