„Hurra, Hurra“ …. wir waren in Berlin (Mammutmarsch 2025)

Nachdem wir im Team nun schon zwei 30 Kilometer Wanderungen gemeinsam absolviert haben, wollten Annette, Carolin, Katrin und ich uns noch einer abschließenden Challenge für dieses Jahr stellen, dem Mammutmarsch in Berlin.

Wir reisten bereits Freitag an und Katrin holte für uns alle bereits die Startunterlagen ab. So konnten wir entspannter am Samstag an den Start gehen.  

Am Morgen der Wanderung hieß es sich erstmal bei einem Frühstück im Hotel nochmal stärken. An vielen Tischen saßen ebenfalls Mitstreiter, wie wir aus den Gesprächen mitbekamen. Dann hieß es sich fertigmachen und die Sachen zusammenpacken, damit es zum Startareal „Zentraler Festplatz“ losgehen konnte. Danke an Micha der uns dorthin gefahren hat.

Am Start trafen wir auf Carolin, damit war unsere Gruppe komplett und es konnte los gehen. Wir hatten das Glück, dass wir in unserem Startblock in der ersten Reihe standen und als erstes laufen konnten. Nachdem die Starter*innen durch den Sprecher entsprechend motiviert worden, ging es pünktlich auf die Strecke. Sie verlief die ersten Kilometer am Berlin / Spandauer Schifffahrtskanal entlang, bevor wir dann in Richtung der Siemensstadt abbogen, wo es schon eine kleine Zwischenverpflegungsstation gab. Wir schnappten nur eine Kleinigkeit und wanderten sofort weiter.  So ging es flotten Schrittes weiter Richtung Charlottenburg, wo es am Schloss die erste Verpflegungsstation vor einer wirklich beeindruckenden Kulisse gab. Nachdem wir uns hier ausreichend gestärkt haben, ging es weiter, auf dem nun für mich interessantesten Streckenabschnitt. Er führte uns den entlang der Straße des 17. Juni, unter der Siegessäule hindurch, durch den Berliner Tiergarten und am Brandenburger Tor vorbei zur Weltwirtschaft, wo es an der letzten Verpflegungsstation wieder die „Hot Dogs“ gab, über die sich auch so mancher Hund richtig gefreut hat.

Die letzten 10 km führten uns durch das Regierungsviertel und am Kanal wieder zurück zum Festplatz.

Nun meldeten sich so langsam die Füße und Beine, dass sie diese Strecken doch nicht so gewohnt sind, aber aufgeben stand nicht zur Debatte und daran hat auch keiner gedacht. So kamen wir dem Ziel immer näher und nach 5 Stunden und 46 Minuten, liefen wir unter dem Jubel der Volunteers glücklich und zufrieden ein und nahmen voller Stolz unsere Medaille entgegen.

Am Abend, nachdem wir uns alle ein wenig erholt halten, ließen wir diesen Tag beim Italiener noch mal Revue passieren und tauschten unsere Eindrücke und Erfahrungen aus.

Mit sportlichen Grüßen

Marco

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3 Kommentare
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Anna H.

’30 km zum 2.Mal, was schon mal geklappt hat, geht auch nochmal.’ So in etwa hab ich mir das gedacht für Berlin, obwohl ich beim vorherigen Marsch in Leipzig schon ziemliche Probleme hatte:
– nicht die optimalen Schuhe, deshalb Schmerzen beim Gehen und schlussendlich auch Blasen an den Füßen
– keine Ahnung was es unterwegs zu Essen gibt, deshalb selbst viel zu viel im Rucksack
… um nur einiges zu nennen.

Diesmal aber lief ich (und alles um mich herum) besser. Das ging mit Sonnenschein beim Start los, lief mit lustigen Begegnungen und eindrucksvollen Kulissen links und rechts der Strecke weiter und endete mit fröhlichem Gehopse über die Ziellinie.
Ach ja, der Diabetes lief auch nebenher noch… zu hoher BZ beim Start (noch vom Frühstück mit reduziertem Bolus), ab dann Zielwert hochgesetzt und die Mahlzeiten nur mit halbem Bolus bedacht. Das hat zu einem Verlauf der BZ-Kurve im oberen Normbereich geführt. Besser hätte ich es mir nicht wünschen wollen.

Ich danke meinen Mitstreitern für die Begleitung und hoffe auf noch viele gemeinsame Kilometer… beim nächsten Mal ggf. auch die nächst längere Strecke ;).

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Katrin

Mein zweiter Mammutmarsch über 30 km, dieses Mal in Berlin – und was für ein Tag!
Wir hatten trockenes und sonniges Wetter sowie eine abwechslungsreiche Strecke. Besonders angenehm war für mich, dass wir schon vom Start an direkt unser eigenes Tempo laufen konnten, weil wir in unserer Startgruppe ganz vorn standen.
Die Verpflegungsstellen waren gut ausgestattet; Snacks mit vielen als auch mit wenigen Kohlenhydraten, sodass für Jeden etwas Passendes dabei war.
Blutzuckertechnisch lief es für mich bestens: Zielwert hochgesetzt und sowohl Basal, als auch Bolus, auf 50 % reduziert.
Insgesamt ein super Erlebnis, das richtig Spaß gemacht hat!

Annette

Nachdem wir Leipzig erfolgreich bestritten haben, reizte mich der Mammutmarsch in Berlin. Also haben wir uns kurz nach Leipzig bereits dafür angemeldet. Ich habe mein bewährtes Programm (Basalrate auf 50 %, währenddessen kein Bolus und moderat Kohlenhydrate zu mir genommen, wenig aktives Insulin vom Frühstück) durchgezogen, das Wetter war super, wir starteten ganz vorne in unserer Gruppe und meisterten gemeinsam die 30 km. Der Ausklang beim Italiener war auch sehr lecker und informativ. Ich freue mich auf weitere Events dieser Art.