Hi ich bin André und Ehemann von einer Typ 1 Diabetikerin. Ich habe also Typ F ;-). Geheiratet haben wir erst vor Kurzem, am 12.…
Triathlon Hamburg – Olympische Distanz
Am 12. Juli bin ich bei meiner ersten Olympischen Distanz im Triathlon in Hamburg gestartet.
Ich bin bereits am Freitag aus Köln angereist und habe das Wochenende bei Freundinnen verbracht.
Am Tag vor dem Rennen habe ich mich mit Daniel getroffen, der bereits zum zweiten Mal in Hamburg dabei war und ebenfalls Mitglied der IDAA ist. Gemeinsam haben wir unsere Startunterlagen abgeholt und den Startbereich ausgecheckt.
Nachdem wir uns einstimmig gegen das freiwillige Einschwimmen in der Alster entschieden hatten, ging es für mich am nächsten Tag bereits früh los. Wir hatten uns zwar extra einen Startblock für 9 Uhr gebucht, aber damit ich mit möglichst wenig aktivem Insulin starten konnte, klingelte der Wecker trotzdem schon um 6 Uhr. So konnte ich mir direkt meinen normalen Bolus zum Frühstück geben.
Beim Einchecken der Räder haben wir einen Wettkampfrichter über unseren Diabetes und die notwendige Nutzung unserer Steuergeräte informiert. Nachdem wir unsere Wechselzone eingerichtet hatten, ging es dann auch schon ziemlich schnell Richtung Start.
Für das Schwimmen hatte ich mir vorgenommen, hauptsächlich zu kraulen und möglichst wenig Brust zu schwimmen. Das hat tatsächlich erstaunlich gut funktioniert – auch wenn ich dadurch vermutlich nicht viel schneller war. Nach knapp 36 Minuten hatte ich die 1.500 Meter in der Alster geschafft.
Die Radstrecke führte über drei Runden an der Elbe entlang. In der zweiten Runde habe ich Daniel, der beim Schwimmen schneller gewesen war als ich, eingeholt. Danach sind wir uns immer mal wieder begegnet und konnten uns gegenseitig anfeuern.
Das Radfahren lief für mich richtig gut und hat viel Spaß gemacht, sodass ich bereits nach etwa 1:10 Stunden und 40 Kilometern wieder in die Wechselzone kam.
Mein Blutzucker war während des gesamten Rennens ziemlich stabil und bewegte sich mit nur leichten Schwankungen im oberen Zielbereich. Kurz vor Ende der letzten Radrunde habe ich noch ein Zuckergel zu mir genommen, um die sinkende Tendenz vor dem Laufen etwas abzufangen.
Auf der 10-Kilometer-Laufstrecke an der Alster haben wir uns leider nur noch einmal gesehen. Meine Beine wurden langsam müde und ich musste etwas mit meiner Energie haushalten. Zum Glück wurde die Stimmung auf den letzten Metern Richtung Ziel noch einmal deutlich lauter, und auch meine Freundinnen haben mich noch einmal kräftig angefeuert.
Nach einer Laufzeit von etwa 1:02 Stunden bin ich glücklich im Ziel angekommen.


